+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer.
2 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.
3 Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.
4 Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
6 Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten.
8 Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.
Mit tiefgründigem Witz schildert der Film das Schicksal des nigerianischen Asylwerbers Diallo, der bei der gut gestellten Münchner Familie Hartmann Aufnahme findet. Er verschweigt nicht die Schwierigkeiten und Spannungen bei der Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen und Religionen in Europa. Aber er geht die Sache von der menschlichen Seite an und zeigt, dass fremde Menschen nicht nur eine Last, sondern vielfach eine Bereicherung darstellen. Er schildert das Erleben, die Missverständnisse und Zweifel ebenso wie die Zuneigung und den guten Willen aller Beteiligten. Situationen, die vielleiht der eine oder andere Asylwerber oder Helfer unter den Besuchern in ähnlicher Weise erlebt hat.
Mit Fingerfood, zubereitet von Asylwerbern aus Taufkirchen, und Getränken vom KBW Taufkirchen klang der Abend aus.











